"Mir fehlt die 3D-Brille" – Journalisten haken zum Leipziger Drohnenvorfall nach
Die Bundesregierung hatte zuvor erklärt, Russland hinter dem Anschlagsversuch zu sehen, ohne der Öffentlichkeit konkrete Beweise vorzulegen.
Das ausweichende Antwortverhalten des stellvertretenden Regierungssprechers Steffen Meyer sorgte bei der Bundespressekonferenz für Aufsehen. Konfrontiert mit Fragen nach handfesten Belegen für die erklärte Täterschaft Russlands, legte er keine Details offen. Stattdessen verwies er wiederholt auf eine rhetorische Formel von "drei Dimensionen" der Erkenntnisse: spezifische Tatmuster, polizeiliche Ermittlungen und nachrichtendienstliche Ergebnisse.
Meyer betonte dabei mantraartig, dass schon jede einzelne dieser "drei Dimensionen" für sich genommen ausgereicht hätte, um Russland die Verantwortung für den hybriden Angriff zuzuschreiben.
Mehr zum Thema - Drohnenvorfall in Leipzig: Regierungssprecher hält sich zu Maßnahmen gegen Russland bedeckt
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.