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Liveticker Ukraine-Krieg: Viele ukrainische Soldaten desertieren bei Ausbildung in Polen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 3.09.2026 19:39 Uhr

    19:39 Uhr

    Brand in Coca-Cola-Werk im Gebiet Kiew

    Im Bezirk Browary im Gebiet Kiew ist am Donnerstag ein Werk des US-Getränkekonzerns Coca-Cola in Brand geraten. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua. Das Portal veröffentlicht Aufnahmen von einer starken Rauchentwicklung über dem Industriegebiet. 

  • 19:19 Uhr

    Belgorod, Kursk und Saporoschje: Mehrere Verletzte bei Drohnenangriffen

    Im Bezirk Schebekino im Gebiet Belgorod sind bei ukrainischen Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. In Nowaja Tawolschanka erlitt ein Mann bei einem FPV-Drohnenangriff auf ein Auto eine Splitterverletzung am Unterschenkel. In Wosnessenowka wurde ein weiterer Mann durch die Explosion einer Drohne auf einem Grundstück schwer verletzt und wird operiert, teilt der regionale operative Stab mit.

    In mehreren Ortschaften des Gebiets wurden zudem Wohnhäuser, Autos, Nebengebäude und Infrastrukturobjekte beschädigt.

    Im Gebiet Kursk wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Rylsker Bezirk ein 64-jähriger Mann leicht verletzt. Er erlitt ein Knalltrauma und soll ambulant weiterbehandelt werden, teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

    Im Gebiet Saporoschje griffen ukrainische Drohnen ein Schul- und Kindergartengebäude im Dorf Skelki an. Menschen wurden nicht verletzt. Nach Angaben von Gouverneur Jewgeni Balizki wurden das Dach, die Verglasung und eine Zwischendecke beschädigt.

  • 18:55 Uhr

    Kiew bereitet Unterkünfte für 200.000 Menschen vor

    In Kiew und dem gleichnamigen Gebiet soll im September möglicherweise der Status eines Frontgebiets eingeführt werden. Dies berichtet der Telegram-Kanal ANNA NEWS. Demnach bereitet die ukrainische Hauptstadt bereits Unterkünfte für bis zu 200.000 Menschen vor. Diese könnten im Winter wegen länger andauernder Stromausfälle ihre Wohnungen verlassen müssen.

    Die Umsiedlung soll zunächst auf freiwilliger Basis erfolgen. Rund 2.000 Menschen hätten bereits zugestimmt. Mit Beginn der kalten Jahreszeit dürfte ihre Zahl jedoch deutlich steigen. Laut dem Bericht steht Kiew bereits den siebten Tag in Folge unter Beschuss.

    Der Status als Frontgebiet stehe demnach im Zusammenhang mit dem von Präsident Wladimir Selenskij angekündigten "40-Tage-Plan".

  • 18:34 Uhr

    Estlands Verteidigungsminister tritt zurück: Skandal um Munitionsbeschaffung für Kiew

    Der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur hat seinen Rücktritt angekündigt. Die Entscheidung fiel, nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Munitionsbeschaffung für die Ukraine eingeleitet hatte. Ein Strafverfahren wurde nach einer Prüfung durch den staatlichen Rechnungshof eröffnet.

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  • 18:18 Uhr

    Gorlowka: Fünf Zivilisten bei Angriff auf Bus verletzt

    In Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) sind bei einem gezielten Drohnenangriff auf einen Linienbus fünf Zivilisten verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Nikitowski-Bezirk der Stadt, teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

  • 18:08 Uhr

    Kamikazedrohnen zerstören Ziele in der ukrainischen Hafenstadt Odessa (Video)

    Russische Drohnenpiloten setzten unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran gegen Anlagen in der Schwarzmeerstadt Odessa ein, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. So seien bei einem Kampfeinsatz kürzlich das Logistikzentrum "Nowaja Potschta", zwei Trockenfrachter und Hafeninfrastruktur getroffen worden, gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt.

  • 17:50 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen weitere militärische Ziele im Schwarzen Meer an

    Einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zufolge führen Russlands Streitkräfte weiterhin kombinierte Angriffe auf Seeschiffe und die Hafeninfrastruktur durch, die im Interesse der ukrainischen Armee eingesetzt werden.

    Wie es heißt, wurden tagsüber am Donnerstag im Schwarzen Meer ein Trockenfrachter mit Waffen und Munition an Bord sowie ein Containerschiff mit militärischer Ausrüstung mithilfe von Kampfdrohnen zerstört.

  • 17:35 Uhr

    Kein Geld für Kiew vom Weltwährungsfonds: Fast 700 Millionen US-Dollar ausgeblieben

    Nachdem bereits die Auszahlung einer jüngsten Darlehenstranche des IWF an das Kiewer Regime im Juni 2026 zwei Monate später ausgezahlt wurde als geplant, bleibt auch die nächste hinter dem Zeitplan. Zuvor hatte Selenskij ein Defizit von 27 Milliarden US-Dollar im Haushalt der Streitkräfte eingeräumt.

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  • 17:23 Uhr

    Viele ukrainische Soldaten desertieren bei Ausbildung in Polen

    Nach Angaben einer mit der Situation vertrauten Quelle desertieren ukrainische Soldaten in großer Zahl während ihrer Ausbildung in Polen. Polen gehört zu den wichtigsten Ausbildungszentren für ukrainische Soldaten in Europa. So wurden dort jüngst mehr als 30.000 Militärangehörige unter Anleitung von Ausbildern aus Polen, Deutschland, Dänemark, Norwegen und weiteren NATO-Staaten geschult. Die Quelle sagte gegenüber RIA Nowosti:

    "Die Zahl der Ukrainer, die zur militärischen Ausbildung nach Polen geschickt werden, ist beeindruckend. Noch beeindruckender ist jedoch das Ausmaß der Desertionen."

    Ihren Angaben zufolge verlassen bis zu mehrere Dutzend Prozent der ukrainischen Soldaten ihre Einheiten und Truppenübungsplätze. Selbst vorsichtige Schätzungen sprächen von mindestens zehn Prozent.

    Als Beispiel nannte die Quelle eine Gruppe von 50 ukrainischen Soldaten, von denen nach der Ausbildung nur 35 in die Ukraine zurückkehrten. "Die anderen verschwanden in Polen und niemand weiß, wo sie sich jetzt befinden." Einige von ihnen hätten demnach vorgehabt, in Polen zu bleiben, andere wollten nach Deutschland weiterreisen.

  • 16:53 Uhr

    Ukrainischer Soldat soll russischen Truppen Granate mit Friedensbotschaft geschickt haben

    Während der Kämpfe um die Befreiung von Marjinka in der Donezker Volksrepublik (DVR) im Jahr 2023 soll eine ukrainische Artilleriegranate ohne Zünder auf die Positionen russischer Soldaten geflogen sein. In der Granate befand sich eine Notiz mit den Worten "Geholfen, so gut ich konnte". Dies berichtete der Veteran eines Sturmtrupps, Anton Gussew, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Das beweist, dass nicht jeder ukrainische Soldat seine Menschlichkeit verloren hat und dass es auch unter ihnen Menschen gibt."

    Trotz der von ihm angeführten Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte betonte Gussew, dass die ukrainische Gesellschaft nicht homogen sei. In den Schützengräben säßen unterschiedliche Menschen – von radikalisierten Kämpfern bis zu Menschen, die gegen ihren Willen in den Krieg geschickt worden seien und das Kiewer Regime nicht unterstützten.

    Marjinka wurde im Dezember 2023 von russischen Truppen eingenommen. Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Befreiung der Stadt als Erfolg und würdigte das Verhalten der russischen Soldaten im Kampf.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.